Wie alles begann…

… vor vielen Jahren fing alles an mit einem kleinen Schrank meiner Uroma an. Seitdem  reihten sich immer mehr  alte Stücke ein, natürlich nur im kleinen Rahmen, da der Platz in einer Wohnung doch sehr begrenzt war.

Als dann 2006 unser erster Sohn zur Welt kam, wurde die besagte Wohnung schnell zu klein. Etwas neues für die frisch gebackene Familie musste her.

Wir erfüllten uns einen Traum – den Traum vom eigenen Haus … mit gerade einmal 25  (damals noch Frl. Reuter) und 29 (Herrn Leppelmeier) wagten wir uns an ein altes Fachwerkhaus aus dem 15ten Jahrhundert heran.

Zu diesem Zeitpunkt fragten wir uns, warum stand dieser Traum 1 1/2 Jahre leer? Wo war der Haken? Sahen nur wir ihn nicht, oder fehlte anderen einfach der Mut, die Phantasie, das Vorstellungsvermögen? Sahen sie nicht das was wir darin sehen konnten?

Den Haken haben wir bis heute nicht gefunden, aber es hat wohl auf die „richtigen“ Besitzer gewartet, es sollte einfach unser Haus werden. Wie wir privat leben könnt ihr Euch HIER-gern ansehen.

Nachdem wir Ende 2006 das Haus übernahmen konnten wir im Dezember 2007 in unser Heim einziehen, nicht alle Räumen waren fertig, doch für uns drei war es schon damals perfekt.

Seitdem zogen im Laufe der Jahre immer mehr alte Stücke zu uns, auch meine Möbel der ersten Stunde leben noch heute bei uns, sie haben sich optisch verändert, aber dennoch sind sie ein wichtiger Teil unserer Familie.

Nach und nach verwandelte sich unser Haus in das was es heute ist, wobei man wohl nie „fertig“ ist, sondern sich alles stetig verändert. Man hat doch immer wieder neue Ideen und Projekte im Kopf, die auf ihre Umsetzung warten.

Im Juni 2013 traf uns das Schicksal sehr hart. Drei Monate zuvor hatten wir in der Innenstadt eine Werbeagentur eröffnet.i

Wir versuchten dem Hochwasser etwas Gutes abzugewinnen, auch wenn es schwer fällt, aber ohne dieses einschneidende Ereignis und die damit verbundene Zeit die ich von zu Hause aus arbeitete, ohne dass wir uns nach einem neuem Standort umsehen mussten, ja ohne all das gäbe es Leppelmeier’s so wie Ihr es kennt heute nicht.

Man bot uns dieses Geschäft damals an, wir empfanden es als viel zu groß und abgelegen für ein einfaches Büro. Trotzdem gefiel uns der Laden so gut, dass wir uns dafür entschieden.

Wir teilten ihn in zwei Teile – hinten weiterhin Büro und vorne einen kleinen Bereich. So sollten im vorderen Bereich ein paar Shabby Möbel ausgestellt werden und ein wenig Wohndeko und weitere handgemachte Dinge.

Heute, vier Jahre später hat sich viel getan beruflich wie privat. Mittlerweile bin ich dreifache Mama und sehr stolz darauf. Der Jüngste hat mich die ersten Monate im Laden begleitet hat mit erlebt wie sich alles entwickelte, wie sich die Ladenfläche nach und nach vergrößerte und wie neue Sachen Ihren Platz bei uns fanden.

All das ist ja immer ein Prozeß, wir bleiben nicht stehen, wir gehen unseren Weg Schritt für Schritt. Egal wieviele Steine man uns auch in den Weg legte, unbeirrt gehen wir diesen, unseren Weg.

Ich kann sagen, dass ich bin angekommen bei dem was mich glücklich macht. Einerseits meine Werbeagentur http://www.werbegewidder.de, bei der ich ebenso kreativ arbeiten darf, andererseits hat die Möbelaufarbeitung und die Herstellung unseres Schmucks einen hohen Stellenwert für mich. Es ist unheimlich erfüllend etwas mit den eigenen Händen zu schaffen und somit auch ein wenig Vergangenes ins hier und jetzt zurück zu holen.

Und nicht zuletzt hat natürlich auch meine Familie einen hohen Stellenwert für mich, deswegen auch unsere besonderen Öffnungszeiten, denn die Zeit mit unseren Kindern kann uns keiner zurückgeben. Umso wichtiger ist es für mich / uns, dass wir neben unserem Beruf ausreichend Zeit haben für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Für mich ist und bleibt das die Familie.

Dies war der Blick hinter die Kulissen von Leppelmeier’s. Ich hoffe es war interessant für Euch? Habt Ihr dennoch eine Frage, so stellt sie uns gern. Wir freuen uns über Feedback.

Herzlichst Eure Jacqueline Leppelmeier

 

Für alle die uns nicht persönlich kennen, dass sind die Gesichter die hinter Leppelmeier’s stehen.